Die Flucht in den Online-Handel

Aktuell schreit Kastner & Öhler um Hilfe, der österreichische Handel bricht im Rahmen der COVID-19 Krise zusammen. Viele Klein- und Kleinstunternehmer stehen vor schwierige Zeiten, müssen sogar um ihre Existenz fürchten.

Ob im persönlichen Bereich oder in der Wirtschaft, niemand hätte sich jemals gedacht, dass es im modernen Europa Zeiten wie diese geben kann.

Von allen Seiten kommt der Aufruf, lokale Online-Shops zu nutzen und viele Unternehmen suchen jetzt ihr Heil im Internet. Angebote für einen schnellen Online-Shop verfolgen uns auf Social Media Kanälen auf Schritt und Tritt.

Wir wollen für diesen Beitrag aber ein wenig weiter ausholen und auch den Bezug zu Graz herstellen.

Das Sterben des Offline-Handels

Die Misere des Offline-Handels der KMUs hat schon lange vor der COVID-19 Krise begonnen und ist absolut hausgemacht. Wenn man sich die Lage in der Grazer Innenstadt vor Augen hält, kann man miterleben, wie sich der Leerstand bei Geschäftsflächen in den besten Lagen von Jahr zu Jahr erhöht.

Einerseits ein Versäumnis der Politik, die auf die immer größer werdende Dichte an Einkaufszentren nicht reagiert hat, andererseits ein Fehler der Unternehmer, die nicht auf Diversität gesetzt haben. Und zwar nicht aktuell, sondern schon vor 10 Jahren. Wer jetzt im Online-Handel seine Rettung sucht, hat mindestens drei Schnellzüge versäumt.

Der schnelle Online-Shop

Bevor ein Unternehmen ein aktuelles Angebot für einen schnell erstellten Online-Shop nutzt, muss daran denken, dass ein Shop ohne Besucher und somit ohne zahlende Kunden nichts wert ist, außer die hohen Anfangsinvestitionen. In keiner Anzeige, die wir hier in keinster Weise hinterfragen oder kritisieren möchten, wird nämlich erwähnt, dass der Shop nur ein erster kleiner Schritt ist.

In weiterer Folge muss nämlich Traffic auf die Seite gelangen, also potentielle Kunden und das geht entweder mit einer schnellen, teils sehr hohen Investition in Suchmaschinenwerbung oder mit einer nachhaltigen, zeitaufwendigen Suchmaschinenoptimierung.

Und genau bei diesem Thema schlafen der österreichische Handel und vor allem auch der Dienstleistungssektor in Österreich seit Jahren.

Sichtbarkeit entscheidet

Alle rufen jetzt nach dem großen Heilsbringer Internet. Noch vor wenigen Wochen war das Hauptargument entweder „Brauchen wir nicht“ oder die Investitionen in eine nachhaltige Suchmaschinenoptimierung wurden als zu hoch erachtet.

Die COVID-19 Krise zeigt dieser Tage auf dramatische Art und Weise auf, wie falsch es war und ist, sich auf volle Auftragsbücher zu verlassen. Genau dann, wenn die Auftragsbücher voll sind, die Geschäfte gut laufen, muss ich in ein zweites Standbein investieren. In Österreich benötigte es eine COVID-19 Krise, um diese drastische Fehlentwicklung aufzuzeigen.

Jetzt aber zu glauben, mit einem Webkatalog für österreichische Shops oder einem „Webshop in 24 Stunden“ die Lösung zu finden, irrt gewaltig. Sind diese Webseiten nicht sichtbar, also in Suchmaschinen auffindbar, sind sie wertlos.

Es bleibt nur zu hoffen, dass die österreichische Wirtschaft, vor allem aber KMUs die Lehren aus dieser Situation ziehen und sich dem Online-Marketing weiter öffnen. Und ja, vor allem im Internet kann man auch als kleiner Betrieb gegen große Konzerne bestehen in dem man sich auf seine Stärken konzentriert und dahingehend die Sichtbarkeit im WWW optimiert und erhöht.

Der Appell an die Unternehmer:
Es gibt in Graz ausgezeichnete Online-Marketing Agenturen mit vielfältigen Spezialgebieten. Nehmen Sie sich nach der Convid-19 Krise die Zeit und lassen Sie sich beraten, um Ihr Unternehmen auf mehrere Säulen zu stellen. Vor allem im Nischenbereich wartet im Internet enormes Potential.

 

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